Mystische Spurensuche

auf dem Weg zur Quelle

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Frucht des Herzensgebetes

We shall walk through the valley of the shadow of death.
We shall walk through the valley in peace.
And if Jesus himself shall be our leader,
We shall walk through the valley in peace.
There will be no sorrowing there.

And if Jesus himselve shall be our leader,
We shall walk through the valley in peace.

Wir werden durch das Tal der Todesschatten gehen.
Wir werden in Frieden durch dieses Tal gehen.
Und wenn Jesus selbst uns führen wird,
Werden wir in Frieden durch das Tal gehen.
Nichts wird uns dort mehr bedrücken.
Und wenn Jesus selbst uns führen wird,
Werden wir in Frieden durch das Tal gehen.

Unbedingte Liebe

Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm!
1.Johannes 4,16.

Das Kapitel von Vèzelay (Siehe Bild oben) zeigt Jesus als guten Hirten, der sein verlorenes Schaf, den Verräter Judas, auf den Schultern nach Hause trägt.

Gottesgeburt

Wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen.
Joh 3,3

Für diesen Jesus geht es anscheinend nicht darum, dass der Mensch an ein theologisches Lehrgebäude und die dieses vertretende Autoritäten glauben soll. Weiterlesen

Unvollkommenheit

Nur ein mangelhaftes verwundbares Wesen ist zur Liebe fähig. Das eigentliche Mysterium der Liebe besteht daher darin, dass die Unvollkommenheit gewissermaßen einen höheren Stellenwert hat als die Vollkommenheit …
Vielleicht besteht die Leistung des Christentums darin, dass es ein liebendes (unvollkommendes) Wesen in den Rang Gottes, das heißt den der Vollkommenheit schlechthin erhebt.

Slavoj Žižek, slowenischer Philosph

Entsinke in dein Nicht-Wissen

Suche nichts als ein reines, einfaches Entsinken
in das reine, einfache, unbekannte, namenlose,
verborgene Gut, das Gott ist,
und in alles, was sich in ihm enthüllen mag.

Alles soll sich an sein Nichts halten:
Nichts wissen, nichts erkennen, nichts wollen,
nichts suchen, nichts haben wollen.

Suche weder Empfindung noch Erleuchtung!
Entsinke in dein Nicht-wissen
und Nicht-wissen-wollen!

Johannes Tauler, 1300 bis 1361

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