Mystische Spurensuche

auf dem Weg zur Quelle

Vertrauen!

Vertrau dem Dunkel als einer Form von Licht.
Vertrau dem Jetzt. Es ist die Wirklichkeit.
Vertrau dem Leiden, das weich macht, was verhärtet ist.
Vertrau der Einsamkeit als Ort der Begegnung.
Vertrau dem Vergehen. In seinem Grund erwächst Neues.
Trau dem Wahrnehmbaren, das dich führt und weitet.

Lieben!

„Ich will Wasser in die Hölle gießen
und Feuer ans Paradies legen,
damit diese beiden Schleier verschwinden
und es deutlich wird, wer Gott aus Liebe,
nicht aus Höllenfurcht oder Hoffnung aufs Paradies anbetet.“
(Bild oben: Exponat in der Asienausstellung, Humboldtforum, Berlin)

Pfingsterleben (3)

Offenbarung des Geistes

Der Paraklet ist es, der dem Menschen die heilige Macht offenbart, die allezeit in ihm wohnt, den Schutz, die noetische Kraft, die den Menschen immerdar behütet und alles Schädliche wegtreibt von ihm, damit es sich weder seiner Seele noch seinem Körper nähere. Diese Kraft nimmt der erleuchtete und immaterielle Geist auf unsichtbare Weise wahr mit den Augen des Glaubens, und die Heiligen lernen sie genauer kennen durch die Erfahrung.

Isaac der Syrer, Rede 62,41

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